Online Seven Card Stud Hi/Lo (8 or better)

Online Seven Card Stud Hi/Lo ist eine Variante von Seven Card Stud. Wenn Sie eine kurze Auffrischung der Grundregeln von Seven Card Stud benötigen, klicken Sie einfach hier.

Online Seven Card Stud Hi/Lo ist eine Poker-Variante, bei der der Pot zwischen dem Spieler mit der höchsten Hand ("High Hand") und dem Spieler mit der niedrigsten Hand ("Low Hand") aufgeteilt wird, wenn die höchste Karte der Low Hand nicht höher ist als 8. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, geht der gesamte Pot an den Spieler mit der besten High Hand. Zudem kann dieselbe Hand sowohl die obere als auch die untere Hälfte des Pots gewinnen. Mehr über die Bestimmung von Low Hands und die einzelnen Wertigkeiten finden Sie unter Rangfolge der Pokerblätter.

Das Spiel wird auch Seven Stud high-low, Seven Card Stud 8-or-better, Seven Card Stud Split oder Seven Card Stud/8 genannt. Diese Pokervariante dürfte den meisten geläufig sein, die vor allem zu Hause Poker gespielt haben.

Seven Card Stud Hi/Lo - Regeln

Genau wie bei der High-Version von Seven Card Stud beginnt jeder Spieler mit zwei Hole Cards und einer offenen Karte. Danach gibt der Dealer jedem aktiven Spieler drei weitere offene Karten und anschließend eine letzte verdeckte Karte. Damit hat jeder Spieler am Ende sieben Karten: vier offene und drei verdeckte. Der Unterschied zwischen Seven-Card Stud High and Seven-Card Stud Hi/Lo besteht darin, dass bei Seven-Card Stud Hi/Lo jeder Spieler potenziell zwei verschiedene Hände haben kann, also eine High Hand und eine Low Hand. Jeder Spieler bildet unter Verwendung von fünf seiner sieben Karten eine High Hand. Jeder Spieler bildet unter Verwendung von fünf seiner sieben Karten eine Low Hand. Für die Erstellung der High Hand können dieselben fünf Karten verwendet werden wie für die Erstellung der Low Hand, es ist aber nicht zwingend erforderlich und wird normalerweise auch nicht vorkommen. Beispiel: Sie haben folgende sieben Karten: Kh 8h 5c 4h 3h 2s Ah. In diesem Fall ist Ihre High Hand Ah Kh 8h 4h 3h (ein Flush mit dem As als höchster Karte) und Ihre Low Hand 5c 4h 3h 2s Ah (ein "Wheel"). Hier werden die High Hand und die Low Hand mit denselben fünf Karten gebildet: Ks Qh 8s 7d 6c 5h 4c. Die High Hand ist ein Straight mit 8 als höchster Karte und die Low Hand 8-7-6-5-4.

Ante

Jede neue Hand bei Seven Card Stud Hi/Lo beginnt damit, dass jeder Spieler einen Ante-Einsatz in den Pot gibt. Die Ante ist ein Einsatz, den alle Spieler vor dem Austeilen der Karten in den Pot einzahlen müssen - mit dem Ziel, die Spielaktivität am Tisch anzukurbeln. Beispiel: Bei einem $2/$4 Limit-Spiel beträgt die Ante $0,40. Zu Beginn einer Hand müssen alle Spieler eine Ante setzen, um Karten zu erhalten.

Wenn Sie an einem Tisch Platz nehmen, werden Sie aufgefordert, den Ante-Einsatz zu erbringen und erhalten danach sofort Karten. Da es bei Seven-Card Stud Hi/Lo keine Blinds gibt, müssen Sie nicht warten.

Nachdem die Antes platziert wurden, teilt der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte Karten und dann eine offene Karte aus, wobei er bei Platz 1 beginnt. Die zwei verdeckten Karten bezeichnet man als "Hole Cards". Welche Ihrer Karten Hole Cards und welche Upcards sind, erkennen Sie daran, dass Ihre Hole Cards etwas tiefer gesetzt sind. Sie sehen die Upcards aller anderen Spieler und sie sehen Ihre Upcard.

Bei Seven Card Stud Hi/Lo geht es, wie bei jeder Form von Poker, um das Setzen. Bei Seven Card Stud Hi/Lo gibt es fünf Setzrunden. Die Höhe der Einsätze hängt von der Struktur des Spiels ab.

Third Street

In der ersten Runde (auch als "Third Street" bezeichnet) beginnt der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte mit dem Setzen. Dieser Einsatz ist ein Pflichteinsatz. Der Einsatz muss ein festgelegtes Minimum betragen, auch als "Bring-in" bezeichnet, kann aber auch höher sein. Das Bring-in beträgt für gewöhnlich ein Viertel des niedrigeren Einsatzlimits. Wenn zwei oder mehr Spieler eine Upcard desselben Rangs haben, wird nach Farbe entschieden, wer das Bring-in setzen muss - und zwar in umgekehrter Rangfolge wie bei Bridge (Kreuz, Karo, Herz, Pik). Es ist einer der wenigen Fälle, in denen die Kartenfarben bei Poker eine Rolle spielen. Beispiel: Wenn in der ersten Runde drei Zweien in der Reihenfolge 2s, 2h, 2d erscheinen, muss der Spieler mit 2d das Bring-in bezahlen.

An dieser Stelle haben Sie zwei Optionen:

  • mit dem Bring-In eröffnen
  • den Einsatz ergänzen, d. h., das Bring-In bis zum niedrigeren Einsatz aufstocken

Um Ihre Aktion auszuwählen, klicken Sie auf eine Schaltfläche. Sie können den Einsatz zwar immer ergänzen, werden jedoch feststellen, dass die meisten Spieler mit dem Minimum eröffnen. Wenn alle Spieler folden, gewinnen Sie die Antes und die nächste Hand wird ausgeteilt.

Es kommt jedoch selten vor, dass alle Gegner beim Bring-in folden.

Wenn Sie mit dem Bring-in eröffnen, hat jeder nachfolgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • Folden
  • Callen, d. h., einen Betrag in Höhe des Bring-Ins bezahlen
  • den Einsatz ergänzen, d. h., das Bring-In bis zum niedrigeren Einsatz aufstocken

Wenn Sie oder ein anderer Spieler den Einsatz ergänzen, hat jeder nachfolgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • Folden
  • Callen, d. h., einen Betrag in Höhe des Bring-Ins bezahlen
  • Raisen, d. h., den vorherigen Einsatz erhöhen

Jedem Spieler stehen dieselben drei Möglichkeiten zur Auswahl. Wenn es eine Erhöhung gab, muss jeder Spieler, der weiterspielen möchte, entweder den gesamten bisherigen Einsatz mitgehen oder erhöhen. Denken Sie beim Bewerten Ihrer Karten immer daran, dass es sich hier um ein Hi/Lo Split-Spiel handelt und niedrige Karten ebenso gut sein können wie hohe. Ihr Ziel ist es, die beste High Hand oder Low Hand zu bilden - oder idealerweise eine Hand, mit der Sie sowohl den High Pot als auch den Low Pot gewinnen können (den Pot "scoopen"). Karten mit den Werten 9 und darüber verringern bei der Bildung einer Low Hand Ihre Möglichkeiten. Verglichen mit Omaha Hi/Lo kommt es bei Seven-Card Stud Hi/Lo etwas häufiger vor, dass ein Pot beim Showdown zwischen einer High und einer Low Hand geteilt wird. Ein Omaha Hi/Lo-Pot kann nur einen Low Pot haben, wenn mindestens drei der Gemeinschaftskarten 8 oder niedriger sind - und sogar dann kommt es vor, dass kein Spieler eine Low Hand bilden kann. Bei Seven-Card Stud Hi/Lo ist dagegen die Wahrscheinlichkeit einer Low Hand oft ziemlich hoch, da ein Spieler fünf beliebige Karten seiner sieben Karten wählen kann.

Fourth Street

Sobald das Setzen für die erste Runde abgeschlossen ist, d. h. sobald jeder die Gelegenheit hatte, entweder abzulegen oder den gesamten Einsatz zu bezahlen, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine zweite offene Karte aus (Fourth Street). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die nächste Setzrunde.

Der einzige Unterschied beim Setzen besteht bei Seven-Card Stud Hi/Lo und Seven-Card Stud darin, dass bei Seven-Card Stud Hi/Lo ein Wechsel zum höheren Einsatzlimit auf der Fourth Street nicht möglich ist, auch wenn es unter den offenen Karten ein Paar gibt. Bei Seven-Card Stud Hi/Lo erfolgen die ersten zwei Setzrunden immer mit dem niedrigeren Einsatzlimit und die letzten drei immer mit dem höheren Einsatzlimit.

In allen Runden nach der Third Street hat der Spieler, der als Erster an der Reihe ist, zwei Möglichkeiten:

  • Checken, d. h., keinen Einsatz tätigen
  • einen Einsatz in der für diese Runde gültigen Höhe machen

Wenn niemand setzt, stehen jedem Spieler dieselben Möglichkeiten zur Auswahl. Es ist in jeder Runde, außer der Third Street, möglich, dass nicht gesetzt wird. Wenn in einer Runde kein Einsatz getätigt wird, wird nur gecheckt.

Wenn jemand setzt, hat jeder nachfolgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • Folden
  • Callen, d. h., einen Betrag in Höhe des Bring-Ins bezahlen
  • Raisen, d. h., den vorherigen Einsatz erhöhen

Ein Spieler, der schiebt (checkt), behält seine Karten. Wenn jemand setzt, hat ein Spieler, der zuvor gecheckt hat, drei Möglichkeiten, wenn er wieder an der Reihe ist. Wenn jemand checkt und dann erhöht, wenn die Action zu ihm zurückkehrt, spricht man von einem Check-Raise. Wenn Sie mit der Absicht zu erhöhen checken, laufen Sie natürlich Gefahr, dass niemand setzt.

Fifth Street

Sobald das Setzen auf der Fourth Street abgeschlossen ist, d. h. sobald jeder die Gelegenheit hatte, zu checken oder den gesamten Einsatz zu bezahlen, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine dritte offene Karte aus (Fifth Street). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die nächste Setzrunde. Das Setzen auf der Fifth Street erfolgt auf dem höheren Einsatzlevel.

Sixth Street

Sobald das Setzen auf der Fifth Street abgeschlossen ist, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine vierte offene Karte aus (Sixth Street). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die nächste Setzrunde. Das Setzen auf der Fifth Street erfolgt weiterhin auf dem höheren Einsatzlevel.

Seventh Street

Sobald das Setzen auf der Sixth Street abgeschlossen ist, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine letzte verdeckte Karte aus (Seventh Street oder River Card). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die letzte Setzrunde. Das Setzen wird auf die gleiche Weise wie in den drei vorherigen Runden fortgesetzt.

Showdown

Wenn die Spieler auf der Seventh Street alle Einsätze getätigt haben, ist das Setzen vorbei und es kommt zum Showdown. Die verbleibenden Spieler zeigen ihre Karten. Der Spieler, der aus fünf seiner sieben Karten die beste High Hand bilden kann, gewinnt die obere Hälfte des Pots. Der Spieler, der aus fünf seiner sieben Karten die beste Low Hand bilden kann, gewinnt die untere Hälfte des Pots (vorausgesetzt, es qualifiziert sich eine Hand aus fünf Karten mit den Wertigkeiten 8 oder darunter). Die Software bestimmt die Gewinnerhände und vergibt den Pot zu gleichen Teilen an die beiden Spieler, die diese Hände halten. Qualifiziert sich keine Hand als Low Hand, vergibt die Software den gesamten Pot an den Spieler mit der höchsten Hand. Wenn mit den sieben Karten eines Spielers sowohl die beste High Hand als auch die beste Low Hand gebildet werden kann, dann vergibt die Software den gesamten Pot an diesen Spieler.

Falls jemand auf der Seventh Street setzt oder erhöht und kein anderer Spieler am Tisch mitgeht, kommt es nicht zum Showdown. Die Software vergibt den Pot an den Spieler, der den ungecallten Einsatz getätigt hat. Das Gleiche gilt auch für alle vorangegangen Streets. Wenn dies bei früheren Streets passiert, werden keine weiteren Karten ausgegeben, da die Hand abgeschlossen ist.

Es kann passieren, dass ein Spieler keine Chips mehr hat, bevor die Setzrunden vorbei sind. In diesem Fall werden ein oder mehrere Side Pots eingerichtet und die Software vergibt entsprechende Main Pots und Side Pots. Ist ein Spieler All-in ist gegangen, findet auch dann ein Showdown statt, wenn gesetzt oder erhöht wurde, und kein anderer Gegner am Tisch gecallt hat.

Spieler sehen meist davon ab, verlorene Hände zu zeigen. Sie haben jedoch das Recht, die Karten aller beim Showdown noch aktiven Spieler zu sehen - selbst wenn sie nicht gezeigt wurden. Klicken Sie auf "Vorherige Hand anzeigen", um ein neues Fenster zu öffnen, in dem die Ergebnisse der letzten Hand und die Karten aller beteiligten Spieler gezeigt werden.

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