Online Seven Card Stud Poker

Lange bevor Hold'em zum "Spiel der Spiele" wurde, spielte man Seven Card Stud (auch Stud Hi genannt), wenn man sich auf einen Pokerabend traf. Ein wenig Geschick, ein wenig Gedächtnis, ein wenig Strategie, kein bisschen Langeweile.

Jeder Spieler beginnt mit zwei verdeckten Karten und einer offenen Karte; anschließend gibt es drei weitere Runden mit offenen Karten und nach jeder Runde wird gesetzt. Dann gibt es eine letzte verdeckte Karte und eine abschließende Setzrunde. Somit hat jeder Spieler am Ende sieben Karten - vier offene und drei verdeckte. Der Spieler, der mit beliebigen fünf seiner sieben Karten die beste Hand bildet, gewinnt den Pot. Wie bei Hold'em können die Asse als hohe oder niedrige Karte eingesetzt werden.

Unten finden Sie eine umfassende Beschreibung von Seven Card Stud.

Bei Seven Card Stud beginnt eine neue Hand immer damit, dass jeder Spieler eine Ante in den Pot gibt. Die Ante ist ein Einsatz, den alle Spieler vor dem Austeilen der Karten in den Pot einzahlen müssen - mit dem Ziel, die Spielaktivität am Tisch anzukurbeln. Beispiel: Bei einem $2/$4 Limit-Spiel beträgt die Ante 40 Cent. Zu Beginn einer Hand müssen alle Spieler eine Ante setzen, um Karten zu erhalten.

Wenn Sie an einem Tisch Platz nehmen, werden Sie aufgefordert, den Ante-Einsatz zu erbringen und erhalten danach sofort Karten. Da es bei Stud Hi keine Blinds gibt, müssen Sie nicht warten.

Im Gegensatz zu Blind-Spielen bewegt sich die Dealer-Position bei Stud Hi nicht weiter. Die symbolische Dealer-Position wird durch eine als "Stud-Button" bezeichnete Scheibe gekennzeichnet. Der Stud-Button befindet sich immer beim letzten Platz. Jede neue Kartenausgabe beginnt bei Platz 1. Die erste Karte jeder nachfolgenden Runde geht an den ersten aktiven Spieler (der bisher alle Einsätze bezahlt hat oder all-in gegangen ist, d. h., keine Chips mehr hat, um mitzugehen) links vom Stud-Button. Wenn Sie den Tisch drehen, um Ihre Sitzposition zu ändern, wandert der Stud-Button entsprechend mit. Dadurch wird deutlich, wo die Dealer-Position ist. Das ist in den wenigen Situationen wichtig, in denen zwei oder mehr Spieler die gleichen offenen Karten haben. Bei gleich starken Händen beginnt das Setzen nach der ersten Runde bei dem Spieler, der am nächsten links vom Button sitzt.

Nachdem die Antes platziert wurden, teilt der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte Karten und dann eine offene Karte aus, wobei er bei Platz 1 beginnt. Die zwei verdeckten Karten bezeichnet man als "Hole Cards". Welche Ihrer Karten Hole Cards und welche Upcards sind, erkennen Sie daran, dass Ihre Hole Cards etwas tiefer gesetzt sind. Sie sehen die Upcards aller anderen Spieler und sie sehen Ihre Upcard.

Bei Seven Card Stud geht es, wie bei jeder Form von Poker, um das Setzen. Bei Seven Card Stud gibt es fünf Setzrunden. Die Höhe der Einsätze hängt von der Struktur des Spiels ab.

Third Street

In der ersten Runde (auch als "Third Street" bezeichnet) beginnt der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte mit dem Setzen. Dieser Einsatz ist ein Pflichteinsatz. Der Einsatz muss ein festgelegtes Minimum betragen, auch als "Bring-in" bezeichnet, kann aber auch höher sein. Das Bring-in beträgt für gewöhnlich ein Viertel des niedrigeren Einsatzlimits. Wenn zwei oder mehr Spieler eine Upcard desselben Rangs haben, wird nach Farbe entschieden, wer das Bring-in setzen muss - und zwar in umgekehrter Rangfolge wie bei Bridge (Kreuz, Karo, Herz, Pik). Es ist einer der wenigen Fälle, in denen die Kartenfarben bei Poker eine Rolle spielen. Beispiel: Wenn in der ersten Runde drei Zweien in der Reihenfolge 2s, 2h, 2d erscheinen, muss der Spieler mit 2d das Bring-in bezahlen.

Wenn Sie die niedrigste Karte haben, müssen Sie einen Einsatz abgeben. Sie haben nur zwei Möglichkeiten. Sie können Folgendes tun:

  • mit dem Bring-in eröffnen
  • den Einsatz ergänzen, d. h., das Bring-In bis zum niedrigeren Einsatz aufstocken

Sie wählen Ihre Aktion aus, indem Sie auf die entsprechende Schaltfläche klicken. Sie können den Einsatz zwar immer ergänzen, werden jedoch feststellen, dass die meisten Spieler mit dem Minimum eröffnen. Wenn alle Spieler folden, gewinnen Sie die Antes und die nächste Hand wird ausgeteilt.

Es kommt jedoch selten vor, dass alle Gegner beim Bring-in folden. Wenn Sie mit dem Bring-in eröffnen, hat jeder nachfolgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • Fold (ablegen)
  • Callen, d. h., einen Betrag in Höhe des Bring-Ins bezahlen
  • den Einsatz ergänzen, d. h., das Bring-In bis zum niedrigeren Einsatz aufstocken

Wenn Sie oder ein anderer Spieler den Einsatz ergänzen, hat jeder nachfolgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • Fold (ablegen)
  • Callen, d. h., einen Betrag in Höhe des Bring-Ins bezahlen
  • Raise - den vorangegangenen Einsatz erhöhen

Jedem Spieler stehen dieselben drei Möglichkeiten zur Auswahl. Wenn es eine Erhöhung gab, muss jeder Spieler, der weiterspielen möchte, entweder den gesamten bisherigen Einsatz mitgehen oder erhöhen. In jeder Setzrunde darf es maximal einen Einsatz und drei Erhöhungen geben. Das Bring-in plus die Ergänzung zählen in der ersten Runde als ein einziger Einsatz. Beispiel: Sie eröffnen in einem $2/$4 Limit-Spiel mit dem Bring-in von $0,50. Ein anderer Spieler ergänzt den Einsatz auf $2 und dann erhöhen zwei Spieler. Das macht einen Gesamteinsatz von $6. Das entspricht drei Einsätzen und ein Spieler könnte noch eine weitere Erhöhung machen. Damit wäre das Einsatzmaximum, auch Cap genannt, für diese Runde erreicht.

Wenn Sie gegen eine Erhöhung folden, werden Ihre Karten aus dem Spiel entfernt.

Fourth Street

Sobald das Setzen für die Runde abgeschlossen ist, d. h. sobald jeder die Gelegenheit hatte, entweder abzulegen oder den gesamten Einsatz zu bezahlen, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine zweite offene Karte aus (Fourth Street). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die nächste Setzrunde.

Auf der Fourth Street und allen darauf folgenden Streets beginnt die Setzrunde immer beim Spieler mit den höchsten offenen Karten. Die Software fordert Sie zum Handeln auf, wenn Sie an der Reihe sind. Sie zeigt auch alle verfügbaren Handlungsmöglichkeiten an. Sie müssen nur auf die Option Ihrer Wahl klicken.

In allen Runden nach der Third Street hat der Spieler, der als Erster an der Reihe ist, zwei Möglichkeiten:

  • Check - keinen Einsatz machen
  • einen Einsatz in der für diese Runde gültigen Höhe machen

Wenn niemand setzt, stehen jedem Spieler dieselben Möglichkeiten zur Auswahl. Es ist in jeder Runde, außer der Third Street, möglich, dass nicht gesetzt wird. Wenn in einer Runde kein Einsatz getätigt wird, wird nur gecheckt.

Wenn jemand setzt, hat jeder nachfolgende Spieler drei Möglichkeiten:

  • Fold (ablegen)
  • Callen, d. h., einen Betrag in Höhe des Bring-Ins bezahlen
  • Raise - den vorangegangenen Einsatz erhöhen

Ein Spieler, der checkt, behält seine Karten. Wenn jemand setzt, hat ein Spieler, der zuvor gecheckt hat, drei Möglichkeiten, wenn er wieder an der Reihe ist. Wenn jemand checkt und dann erhöht, wenn er wieder handeln muss, spricht man von einem "Check-Raise". Wenn Sie mit der Absicht checken, anschließend zu erhöhen, laufen Sie natürlich Gefahr, dass niemand setzt.

Fifth Street

Sobald das Setzen auf der Fourth Street abgeschlossen ist, d. h. sobald jeder die Gelegenheit hatte, zu checken oder den gesamten Einsatz zu bezahlen, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine dritte offene Karte aus (Fifth Street). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die nächste Setzrunde. Das Setzen auf der Fifth Street erfolgt immer auf dem höheren Einsatzlevel.

Sixth Street

Sobald das Setzen auf der Fifth Street abgeschlossen ist, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine vierte offene Karte aus (Sixth Street). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die nächste Setzrunde. Das Setzen auf der Fifth Street erfolgt weiterhin auf dem höheren Einsatzlevel.

Seventh Street

Sobald das Setzen auf der Sixth Street abgeschlossen ist, teilt der Dealer jedem aktiven Spieler eine letzte verdeckte Karte aus (Seventh Street oder River Card). Alle Spieler, die noch an der Hand beteiligt sind, gehen in die letzte Setzrunde. Das Setzen wird auf die gleiche Weise wie in den drei vorherigen Runden fortgesetzt.

Showdown

Wenn die Spieler auf der Seventh Street alle Einsätze getätigt haben, ist das Setzen vorbei und es kommt zum Showdown. Die verbleibenden Spieler zeigen ihre Karten und es gewinnt die Hand, die sich mit den besten fünf der sieben Karten jedes Spielers bilden lässt. Die Software bestimmt die Gewinnerhand und vergibt den Pot an den Spieler, der diese Hand hält. Haben mehrere Spieler gleichwertige Hände, dann wird der Pot unter ihnen aufgeteilt. Falls jemand auf der Seventh Street setzt oder erhöht und kein anderer Spieler am Tisch mitgeht, kommt es nicht zum Showdown. Die Software vergibt den Pot an den Spieler, der den ungecallten Einsatz getätigt hat. Das Gleiche gilt auch für alle vorangegangen Streets. Wenn dies bei früheren Streets passiert, werden keine weiteren Karten ausgegeben, da die Hand abgeschlossen ist.

Es kann passieren, dass ein Spieler keine Chips mehr hat, bevor die Setzrunden vorbei sind. In diesem Fall werden ein oder mehrere Side Pots eingerichtet und die Software vergibt entsprechende Main Pots und Side Pots. Ist ein Spieler All-in gegangen, findet auch dann ein Showdown statt, wenn gesetzt oder erhöht wurde, und kein anderer Gegner am Tisch gecallt hat.

Spieler sehen meist davon ab, verlorene Hände zu zeigen. Sie haben jedoch das Recht, die Karten aller beim Showdown noch aktiven Spieler zu sehen - selbst wenn sie nicht aufgedeckt wurden. Klicken Sie auf LETZTE HAND, um ein neues Fenster zu öffnen, in dem die Ergebnisse der letzten Hand und die Karten aller beteiligten Spieler gezeigt werden.

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